Stunde vom 30. November 2018
Hallo! Am Freitag haben wir wieder einmal viel gemacht: Den Genitiv und seine Präpositionen wiederholt und trainiert, die Vokabeln zum Thema Werbung wiederholt und noch einmal über früher und heute gesprochen. Außerdem wir haben das Präteritum gesehen. Und dann haben wir noch das Märchen Rotkäppchen gelesen und gespielt.
Genitiv, Genitiv, Genitiv
Zuerst haben wir die Übungen im Arbeitsbuch korrigiert.
Wichtig: Wenn der Genitiv einen Artikel hat und vor dem Substantiv ein Adjektiv steht, endet das Adjektiv immer auf -en!!!
Beispiel: Der Hund des doofen Nachbarn ist total süß!! / Das Problem meiner armen Schülerin ist, dass sie so viel zu tun hat.
Wichtig: Wenn ein Eigenname im Genitiv steht, endet das Substantiv einfach auf -s.
Beispiel: Das ist Martas Hund. / Das ist Jesus´ Radiergummi.
Wiederholung trotz / wegen
Wandle um! – Obwohl oder weil?
Genitiv, Genitiv, Genitiv
Zuerst haben wir die Übungen im Arbeitsbuch korrigiert.
Wichtig: Wenn der Genitiv einen Artikel hat und vor dem Substantiv ein Adjektiv steht, endet das Adjektiv immer auf -en!!!
Beispiel: Der Hund des doofen Nachbarn ist total süß!! / Das Problem meiner armen Schülerin ist, dass sie so viel zu tun hat.
Wichtig: Wenn ein Eigenname im Genitiv steht, endet das Substantiv einfach auf -s.
Beispiel: Das ist Martas Hund. / Das ist Jesus´ Radiergummi.
Wiederholung trotz / wegen
Wandle um! – Obwohl oder weil?
1
Trotz meiner supermodernen Heizung ist mir kalt.
Obwohl ich eine supermoderne Heizung habe, ist mir kalt.
2
Wegen meiner neuen Spülmaschine ist mein Alltag viel entspannter.
Weil ich eine neue Spülmaschine habe, ist mein Alltag viel entspannter.
3
Trotz des Regens gingen die Leute auf die Straße.
Obwohl es geregnet hat, gingen die Leute auf die Straße.
4
Wegen meines intelligenten Türschloss´ brauche ich keinen Schlüssel mehr.
Weil ich ein intelligentes Türschloss habe, brauche ich keinen Schlüssel mehr.
Wandle
um! – Trotz oder wegen?
1
Ich bin sehr zufrieden, weil mein Kühlschrank intelligent ist.
Wegen
meines intelligenten Kühlschranks bin ich sehr zufrieden.
2
Er kann gut schlafen, weil er eine Sicherheitskamera hat.
Wegen
seiner Sicherheitskamera kann er gut schlafen.
3
Sie ist unzufrieden, obwohl sie in einem Smarthaus wohnt.
Trotz
ihres Smarthauses ist sie unzufrieden.
4 Er
parkt immer noch nicht gut ein, obwohl er eine Einparkhilfe hat.
Trotz
seiner Einparkhilfe parkt er immer noch nicht gut ein.
Vokabular Werbung
Wir haben auf Quizlet noch einmal die Vokabeln zu Werbung wiederholt:
https://quizlet.com/_5nl1oc
Wir haben auf Quizlet noch einmal die Vokabeln zu Werbung wiederholt:
https://quizlet.com/_5nl1oc
Früher / heute
Dann haben wir noch einmal das Poster über früher / heute in der Arbeitswelt, in der Familie und in der Schule gesprcohen. Dann habt ihr Sätze mit "Im Gegensatz zu.../ im Vergleich zu..." und "Meiner Meinung nach..."gebildet:
Im Vergleich
zu früher gibt es heute weniger Arbeitsplätze.
Im Vergleich
zu früher sind die Unterrichtstechnologien komplexer.
Meiner Meinung nach sind die Arbeitsbedingungen heute schlechter als vor zehn Jahren.
Im Gegensatz zu heute gab es gute Bildung nur für reiche Leute.
Im Vergleich
zu früher sind die Lehrer manchmal nicht so streng.
Im Vergleich zu heute gab es einfache Bildungstechnologien.
Im Vergleich zu heute gab es einfache Bildungstechnologien.
Mein Gehalt ist
niedriger als früher. Mein Gehalt ist niedriger geworden
Vokabular
Das hohe Gehalt / das niedrige Gehalt
Das Gehalt = der Lohn = das, was man am Ende des Monats für seine Arbeit bekommt.
Sind die Arbeitsbedingungen heute besser als früher? - Das kommt
darauf an!
Das Bildungsniveau kann hoch oder niedrig sein: das hohe / das niedrige Bildungsnievau
Wir haben drei Personen üebr Schule, Familie und Zeit sprechen gehört:
Sprecher 1: Er ging vor 60 Jahren in die Schule. Der Lehrer war sehr streng und hat viel bestraft. Er durfte als einziges Kind der Familie studieren. Die anderen mussten schon mit 16 arbeiten.
Sprecherin 2: eine Jugendliche erzählt von ihrer komplexen Familie: Ihre Eltern sind geschieden und haben beide noch einmal geheiratet. Ihre Mutter hat mit ihrem neuen Partner noch einmal ein Kind bekommen, und ihr Vater hat mit seiner neuen Partnerin auch noch einmal zwei Kinder bekommen. Sie hat also fünf Geschwister, aber aus verschiedenen Konstellationen. Sie mag ihre Patchwork-Familie.
Sprecherin 3: Die Großmutter von Sprecherin 2 erzählt, dass sie die Familie ihrer Tochter toll findet. Ihr fällt nur auf, dass heute alle immer etwas machen oder unterwegs sind. Nie ist mal jemand einfach zu Hause. Und die KInder von heute sehen viel fern und benutzen ständig die neuen Medien. Im Gegensatz dazu hat sie viel mit anderen Kindern draußen und zu Hause gespielt.
Exkurs: einziehen / umziehn / ausziehen
einziehen / ausziehen: Wir haben ein neues Haus. Morgen ziehen wir ein. Aber zuvor ziehen wir aus unserem alten Haus aus.
umziehen: Wir brauchen einen Umzugsservice, weil wir nächsten Monat umziehen.
Diese Verben funktionieren wie aussteigen, einsteigen, umsteigen!
Präteritum
Dann haben wir gesehen, wie das Präteritum gebildet wird:
Regelmäßige Bildung
Infintiv ohne -en + Endung
Endungen: te, test, te, ten, tet, ten
Beispiele:
tanzen: ich tanzte, du tanztest, er/sie/es tanzte, wir tanzten, ihr tanztet, Sie/sie tanzten
kochen: ich kochte, …er/sie/es kochte…
sagen: ich sagte, …er/sie/es sagte…
tanz/en - ich tanzte, du tanztest, er/sie/es tanzte, wir tanzten, ihr tanztet, Sie/sie tanzten
Dann haben wir die wichtige unregelmäßige Präteritumsformen gesehen:
essen aß gegessen
geben gab gegeben
gehen ging gegangen
fallen fiel gefallen
helfen half geholfen
kommen kam gekommen
liegen lag gelegen
nehmen nahm genommen
rufen rief gerufen
schlafen schlief geschlafen
schneiden schnitt geschnitten
schwimmen schwamm geschwommen
sitzen saß gesessen
stehen stand gestanden
sterben starb gestorben
treffen traf getroffen
trinken trank getrunken
werden wurde geworden
ziehen zog gezogen
Trennbare Verben im Präteritum
Ich wache auf. Ich wachte auf.
Funktion des Präteritums
Semantisch gibt es keinen Unterschied zwischen Perfekt und Präteritum!
Das
Perfekt wird in der informellen gesprochenen und geschriebenen Sprache
verwendet (Postkarte, gespräche unter Freunden...) und das Präteritum in
formellen, wissenschaftlichen, narrativen Texten verwendet (formelle
Briefe, Literatur, Geschichten, Märchen, seriöse Zeitungen)
Das Märchen
Dann haben wir über Märchen gesprochen. Die Gebrüder Grimm haben viele traditionelle Geschichten (Märchen) gesammelt. Ein sehr berühmtes heißt:
Ihr habt ein Textpuzzle des Märchens Rotkäpochen gemacht und danach ins Präteritum umgewandelt:
Es war
einnmal ein Mädchen. Es lebte mit seiner Mutter in einem kleinen Dorf in der Nähe
des Waldes. Ihre Großmutter lebte in einem kleinen Häuschen im Wald. Als sie klein war, strickte ihr ihre Großmutter ein rotes Käppchen, das sie immer trug. Deshalb nannten sie alle im Dorf Rotkäppchen.
Eines Tages
sagte die Mutter : “Rotkäppchen, Großmutter ist krank. Du musst ihr diesen
Korb mit Kuchen und Obst bringen, damit sie wieder gesund wird. Bleib immer auf
dem Weg! Geh keinen Umweg! Sprich mit niemandem! Vor allem nicht mit dem großen
bösen Wolf!” Rotkäppchen sagte: “Ja, liebe Mutter” und machte sich auf
den Weg.
Als sie im
Wald war, stand plötzlich der Wolf vor ihr und fragte: “Wohin des
Weges, liebes Kind?” Und Rotkäppchen sprach: “Meine Großmutter ist
krank und ich bringe ihr Kuchen. Damit sie wieder gesund wird. Sie wohnt hinter
den Hügeln in einem kleinen Haus.“ “Ach”
sagte Wolf “du könntest ihr auch noch Blumen pflücken. Ich kenne eine
schöne Blumenwiese.”
Während
Rotkäppchen zur Wiese lief, um Blumen zu pflücken, lief der Wolf schnell
zum Haus der Großmutter und fraß die Großmutter auf. Und dann
setzte er sich Großmutters Brille auf und legte sich in ihr Bett und wartete auf
Rotkäppchen.
Als
Rotkäppchen kam, sah sie den verkleideten Wolf und fragte:
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so große Augen?” – “Damit ich dich besser sehen
kann!”
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so große Ohren?” – “Damit ich dich besser hören
kann.”
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so große Hände? – “Damit ich dich besser packen
kann.”
“Aber
Großmutter, warum hast du denn so einen entsetzlich großen Mund?” – Damit ich
dich besser fressen kann!”
Und der Wolf
fraß Rotkäppchen auf und legte sich ins Bett, um zu schlafen.
Da kam der
Jäger am Haus vorbei und hörte den Wolf schnarchen. Und dachte sich: “Nanu?” Und als er den Wolf mit dem dicken Bauch sah, schnitt er
ihm den Bauch auf. Rotkäppchen und die Großmutter kamen heil wieder
heraus.
Da füllten sie
dem Wolf den Bauch mit Steinen und nähten wieder zu. Als der Wolf
aufwachte, ging er zum Brunnen, um zu trinken. Da fiel er wegen der
schweren Steine in den Brunnen und ertrank.
Rotkäppchen,
die Großmutter und der Jäger aßen zusammen den Kuchen und freuten sich.
Und alle
lebten glücklich und zufrieden bis ans Ende ihrer Tage.
Vokabeln: fressen
= Die Tiere fressen, Menschen essen; Hügel = kleine Berge; stricken =
mit Wolle ein Kleidungsstück fabrizieren; Blumen pflücken; der Umweg =
ein längerer Weg als der Weg, den man gehen möchte; sich auf den Weg
machen = losgehen / losfahren; der Jäger = der Jäger ist im Wald
und schießt Tiere; Nanu? = Was ist denn hier passiert?
Hausaufgabe: Rotkäppchen lesen; Genitive suchen; Finalsätze suchen; Kursbuch Nummer 3 Texte lesen;
Arbeitsbuch Lektion 3, Nummer 1-4


Comentarios
Publicar un comentario